Zweitmeinung

Welche Therapie passt zu mir? Vor dieser Entscheidung stehen Männer und deren Angehörige, wenn diese den ersten Schreck der Diagnose überwunden haben und beginnen sich dem Thema PCa rationell zu nähern. Diese Frage ist nicht nur für Patienten sehr komplex. Es ist deswegen eine sehr gute Entscheidung eine zweite Meinung einzuholen. Dies gilt nicht nur für den Freundeskreis oder Betroffenen-Verbände wie den Selbsthilfegruppen, sondern auch für einen weiteren Arzt.

Eine Hilfe bei der Entscheidung bieten die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Urologie e. V (http://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/S3_LL_PCa_-110331_Version1.03.pdf)

Die hier aufgeführte Leitlinie bezieht sich allerdings aus alle forschenden Einrichtungen Deutschlands. Die dadurch entstehenden Mittelwerte bilden nicht unbedingt die Prognose in einer spezialisierten Klinik ab.

Eine weitere Hilfestellung, die auch unsere Ärzte individuell für jeden Patienten verwenden sind die sogenannten Nomogramme. Die rein statistisch basierten Tools geben einen Eindruck für Risikoverteilung bei unterschiedlichen Therapien, individuell angepasst. Wichtig ist hierbei zu beachten, dass es sich um statistische Werte und nicht um garantiert eintretende Ereignisse handelt.

http://www.mskcc.org/cancer-care/adult/prostate/prediction-tools

Neben den Leitlinien ist auch das Persönliche Angst- und Risikomuster jedes Manes individuell zu betrachten. Für manche Männer kann Beobachten und abwarten durchaus eine gute Entscheidung sein und für andere ist allein der Gedanke, das ein Tumor in ihnen wächst nicht zu ertragen.

Unsere Empfehlung lautet sprechen Sie mit unterschiedlichen Menschen und Institutionen, um ein breites Spektrum an Meinungen zu bekommen und treffen Sie dann gemeinsam mit ihrer Familie eine Entscheidung zu der Sie dann auch stehen können.

Finden Sie eine Selbsthilfegruppe in Ihrer Nähe http://www.prostatakrebs-bps.de/

Wenn Sie von uns eine Zweitmeinung bekommen wolle, dann sprechen Sie uns an.