Diagnose

Prostatakrebs verursacht erst sehr spät Beschwerden – gerade im Anfangsstadium zeigt er keine Symptome. Je früher, desto besser

Das macht die Früherkennung so wichtig. Einen ersten medizinischen Anhaltspunkt, aber keinesfalls Sicherheit kann ein erhöhter Wert des prostataspezifischen Antigens, kurz PSA, geben. Ein erhöhter PSA-Wert deutet auf Veränderungen in der Prostata hin. Das kann einfach nur eine Entzündung sein; es kann allerdings auch Prostatakrebs bedeuten. Ist der PSA-Wert erhöht,  sollte die Messung eventuell wiederholt und weitere Untersuchungen wie Ultraschall, Magnetresonanztomographie (MRT) oder eine Biopsie eingeleitet werden.

Im PZNW arbeiten wir vor allem mit der MRT, dem derzeit besten bildgebenden Verfahren und vereinen diese Bilder mit denen der Ultraschalluntersuchung oder auch des Histo-Scanning. Zeigt die MRT-Untersuchung auffällige Gewebestrukturen, nehmen wir eine gezielte Gewebeprobe (Prostatabiopsie). Die Laboruntersuchung führt dann zu einem genaueren Ergebnis zur Tumorausbreitung und zur Art des Tumors (Gleason-Score).

Eine aktuelle Übersicht über die wissenschaftliche Diskussion, die um die PSA-Testung kreist, findet sich in der September-Ausgabe 2013 der Urologen.Info. Zur Ansicht des Artikels klicken Sie hier.