Innovatives Aquablation-Verfahren bei BPH (Benigne Prostatahyperplasie)

Als zertifiziertes Prostatakarzinom-Zentrum sind wir für neue Therapieverfahren europaweit anerkannt. Mit dem neuartigen Aquablation-Verfahren ergänzen wir unser Spektrum in der BPH-Therapie.

Das roboterunterstützte Verfahren wird bislang erst an wenigen Standorten in Deutschland angewandt. Die Wirksamkeit der Methodik wurde in großen internationalen Studien in den USA und Neuseeland nachgewiesen.

Bei dem Eingriff wird nicht, wie meist üblich, mittels Hitze, Schnitten, bzw. Abschnürungen das Prostatagewebe entfernt, sondern mit robotisch gelenkter Wasserstrahltechnik, ähnlich wie sie heute in vielen technischen Prozessen eingesetzt wird.

Da die Form, Größe und Lage der Prostata bei jedem Mann unterschiedlich ist, wird bei diesem Verfahren jeder Eingriff mittels Ultraschall vorbereitet, geplant und während der OP mit einer Bild-in-Bild Fusion gesteuert. Durch die präzise Bildgebungstechnologie wird der zu entfernende Prostata-Anteil sonographisch dargestellt und ist somit nicht mehr von der subjektiven Einschätzung des Operateurs abhängig.

Der Operationsverlauf ist teilweise erheblich schneller und damit i. d. R. weniger belastend als bei konventionellen Verfahren. Das Verfahren kennt praktisch keine Größenlimitierungen und kann bei jeder Ausprägung der BPH eingesetzt werden. Nebenwirkungen durch elektrische Spannung oder Hitze werden vermieden. Während des kurzen Eingriffs bleibt der Wasserstrahl stets unter der Kontrolle des Operateurs.

Wesentliche Vorteile

> Klinisch erprobtes und validiertes Verfahren

> Sichere und schnelle Entfernung von Prostatagewebe

> Wirkungsvolle BPH-Symptomlinderung

> Signifikant verbesserter „International Prostate Symptom Score“ – auch bei großer Prostata

> Indiziert für die Behandlung aller Prostatagrößen und -anatomien, einschließlich Prostata-Mittellappen

> Schnellere Rekonvaleszenz

> Geringes Schmerzaufkommen

Es besteht bereits eine Zulassung durch die gesetzlichen Krankenkassen.
Unter bestimmten Bedingungen und je nach Indikation kann das Verfahren nicht als Therapieform geeignet sein.

Information zu dem Verfahren geben die leitenden Ärzte der Endourologie, Dr. Jörg Zinke und Bernhard Fangmeyer in den Sprechstunden.

Nerverhalt bei Prostatektomie – kleine Clips mit großer Wirkung?

pznw_news_previewDer Erhalt der erektilen Funktion ist, soweit onkologisch vertretbar, eines der wesentlichen funktionellen Ziele im Rahmen der radikalen Prostatektomie.

Die roboterassistierte Technik hat in den letzten 15 Jahren wesentlich zu einem besseren Verständnis der chirurgischen Anatomie im kleinen Becken des Mannes beigetragen.
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Chirurgie besser als Radiatiovon

Fachvortrag von Chefarzt Dr. Witt in Taiyuan, China

Chefarzt Dr. Jörn H. Witt hielt während des Welt-Kongresses zur Kindergesundheit ”Pediatrics 2014“ in Taiyuan, China seinen Fachvortrag „Minimal Invasive Urologic Surgery in Pediatric Patients“ vor einem internationalen Fachpublikum.
Dr. Witt engagiert sich intensiv in der Weiterentwicklung der roboter-assistierten Chirurgie auf internationaler Ebene.


Europaweit ausgezeichnete Fachkompetenz am PZNW

Gleich zwei Ärzte des PZNW am St. Antonius-Hospital Gronau wurden auf dem ERUS der Jahresveranstaltung der EAU Robotic Urology Section in Amsterdam mit dem ersten Platz für Ihre wissenschaftliche Arbeit ausgezeichnet.

Frau Nina Harke, Fachärztin für Urologie gewann mit Ihrem Vortrag/Poster Improved short-term renal function after robot-assisted partial nephrectomy with selective arterial clamping – a matched pair analysis for preoperative GFR  den ersten  Platz in der Kategorie Kurzvortrag.

Leitender Abteilungsarzt Christan Wagner überzeugte die internationale Fachjury  in der Kategorie Video-Vortrag mit seiner Arbeit zum Thema Robot-assisted radical nephroureterectomy in an ectopic pelvic kidney”.

Dieser internationale Erfolg stellt erneut die hohe Qualität und Kompetenz des PZNW und des St. Antonius-Hospital Gronau unter Beweis.

Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern und allen Beteiligten.

Tausende Besucher beim Tag der offenen Tür

Viele Tausend Besucher kamen zum Tag der offenen Tür in das St. Antonius-Hospital, um sich aus nächster Nähe Einblicke in unsere Arbeit zu verschaffen, sich zu informieren und einige schöne Stunden mit der Familie zu verbringen.

Das vielfältige Programm und die Organisation fand große Zustimmung bei den zahlreichen Besuchern aus dem Umland. Interessante Rundtouren und Themenwege durch das Haus vermittelten einen authentischen Einblick in die hohe Qualität und moderne Ausstattung unserer Kliniken und Zentren. Für jeden Besucher, gleich welchen Alters, gab es passende Angebote und Aktionen.

Die einen informierten sich gezielt über Therapie- und Behandlungsmethoden, andere erkundeten den OP-Bereich mit seinen vielen Hightech-Einrichtungen. Die Gastroenterologie und Endoskopie, die Radiologie und die Nuklearmedizin stießen ebenfalls auf reges Interesse und fanden hohen Zulauf.

Die Gynäkologie und Geburtshilfe präsentierte sich mit einem sehr breiten Spektrum, bot die Besichtigung des Kreissaals mit Neugeborenenstation an und präsentierte die vielfältigen Angebote in der Frauenheilkunde, wie etwa das moderne Brustzentrum.

In unserem Erweiterungsgebäude drängelten sich die Besucher, um ihre Vitalfunktionen und Körperwerte prüfen zu lassen, an einem Gesundheitsquiz teilzunehmen oder sich verschiedene Musterzimmer anzusehen. Auch die Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe präsentierte sich hier eindrucksvoll. Im Obergeschoss wurden Einblicke in die Arbeit der Urologie und des PZNW vermittelt.

Im ERI, dem Ausbildungs- und Trainingscenter für robotische Medizin herrschte den ganzen Tag über großer Andrang. Hier wurde anhand von Filmen verdeutlicht, wie hoch der Stand der Technik im CRM des St. Antonius-Hospital ist. Wer wollte, konnte sein Geschick am Simulator eines da Vinci OP-Roboters versuchen.

Unsere Altenhilfe-Einrichtungen, die ambulanten Dienste, sowie die Rettungsdienste der Johanniter, Feuerwehr, DLRG und THW präsentierten sich mit ihrem Leistungsspektrum auf dem Vorplatz. Hier konnten auch Spezialitäten vom Grill oder aus der Pfanne genossen werden.

Im Rahmen der Besucherbefragung wurde Frau Klaudia Asman aus Epe als Gewinnerin eines Präsentkorbes ausgelost.

Allen Gästen und Mitwirkenden ein großes Dankeschön für diesen gelungenen Tag!

DR. J.H. WITT ALS GASTOPERATEUR IN WINTERTHUR CH

Die diesjährige Masterclass, eine internationale Expertenvernstaltung im Gebiet der roboter-assistierten Operationstechnologie, fand auf Einladung von Prof. Dr. John im Kantonshospital in Winterthur in der Schweiz statt.

Chefarzt Dr. med J.H. Witt war als Gastoperateur des PZNW eingeladen, um sich aktiv in die internationale Weiterentwicklung der innovativen Technologien einzubringen, Impulse zu setzen und Wissen zu vermitteln.

Die am St. Antonius-Hospital und PZNW Gronau eingesetzte da Vinci-Technologie befindet sich international auf dem höchsten Level und wird durch Dr. Witt und sein Team progressiv weiterentwickelt. Die Erfahrung und Routine aus nahezu 7.000 erfolgreich durchgeführten Eingriffen in Gronau fließt dabei konstant in den Knowhow-Pool der Masterclass ein.

Eine Masterclass-Veranstaltung am PZNW ist für Februar 2015 geplant.

 

Perioperatives Management bei NOAKs

Vor chirurgischen Eingriffen werden zur antithrombotischen Prophylaxe und Therapie zunehmend die neuen oralen Antikoagulanzien (NOAKs) eingesetzt. Im klinischen Alltag stellt diese Entwicklung für das peri-operative Management eine große Herausforderung dar.

Hier herunterladen:

Perioperatives Management bei NOAKs

Fokale Therapie des Prostata-CA

Durch die exzellenten Möglichkeiten der roboterassistierten Chirurgie lassen sich zudem auch minimal-invasiv die kurzen Ischämiezeiten der offenen Chirurgie duplizieren.

Hier zum Herunterladen:

Fokale Therapie des Prostatakarzinoms

Metaphylaxe bei Harnsteinleiden

Dr. med. M. AddaliImmer mehr Deutsche leiden an Harnsteinen – die Zahl der Neuerkrankungen hat sich innerhalb der letzten Jahre verdreifacht. Heute ist fast jeder 20. Deutsche einmal oder mehrfach im Leben von dieser Krankheit betroffen. Etwa 1,2 Millionen Patienten müssen jährlich wegen Harnsteinen behandelt werden. (more…)